Nachbesserungen bei Wohnimmobilienkredit-Richtlinie

. Bereich: Aktuelles von Paul Lehrieder

Bundestag berät Finanzaufsichtsrechtergänzungsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat in dieser Woche über einen von der Bundesregierung
eingebrachten Entwurf für ein Finanzaufsichtsrechteränderungsgesetz in erster
Lesung beraten. Hierzu erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages Paul Lehrieder: „Die
Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie in deutsches Recht hatte im
vergangenen Jahr Probleme in der Praxis hinsichtlich der Frage der Auslegung der
Vorschriften zur Kreditwürdigkeitsprüfung aufgeworfen. Insbesondere junge
Familien und Senioren hatten Probleme, von ihrer Bank einen Kredit für das
Eigenheim oder den altersgerechten Umbau ihrer Immobilie zu erhalten. Die
Formulierung im ursprünglichen Gesetz des Bundesjustizministeriums führte bei
vielen Banken zu Unsicherheiten und mündete in einer rückläufigen
Kreditvergabe. Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf soll dieses Problem
nunmehr behoben werden. So sollen beispielsweise Wertsteigerungen von
Wohnimmobilien durch Bau- und Renovierungsmaßnahmen im Rahmen der
Kreditwürdigkeitsprüfung wieder verstärkt berücksichtigt werden.“

Der Würzburger CSU-Familienpolitiker Lehrieder zeigt sich erfreut über die
Nachbesserungen: „Gerade jungen Familien müssen wir es ermöglichen, einen
leistbaren, bedarfsgerechten und qualitätsvollen Wohnraum zu schaffen.
Zusätzlich zu den bereits auf den Weg gebrachten familienpolitischen
Maßnahmen ist auch dies ein moderner Baustein der Familienpolitik. Gleichzeitig
stellt der Erwerb von selbstbewohntem Eigentum auch eine familienfördernde
Vorsorge gegen eine mögliche spätere Altersarmut dar.“