Aktuelles von Paul Lehrieder

„Kinderbetreuung ist kein Hobby“ – Gerbrunner Initiatorin der Petition zur Kindertagespflege im Deutschen Bundestag

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Gute Kinderbetreuung ist für die Entwicklung von Kindern besonders in frühen Jahren enorm wichtig. Erzieher und Tagespflegepersonen leisten dazu tagtäglich einen wertvollen Beitrag. Allerdings rumort es seit geraumer Zeit in der Kindertagespflege – viele Tagesmütter fordern neben einer leistungsgerechten Bezahlung auch die Anerkennung der Kindertagespflege als eigenständiges Berufsbild. Die Gerbrunner Tagesmutter Jennifer Hartmann hat aus diesem Grund eine Petition gestartet, in der sie eine Verbesserung der beruflichen Bedingungen fordert.

Bereits Anfang dieses Monats übergab sie dazu zahlreiche Unterschriftenlisten an den Würzburger Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder, der seit 2013 Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist. Lehrieder begrüßte Hartmann und weitere Tagesmütter aus ganz Deutschland am heutigen Tag zu einem Informationsgespräch mit Abgeordneten aus dem Familienausschuss und dem Petitionsausschuss sowie Vertretern des Familienministeriums im Deutschen Bundestag.

In einer lebhaften Diskussion ging es neben der Festlegung von Vergütung und Rahmenbedingungen auch darum, wie definierte Qualitätsstandards implementiert werden können. Die Vertreterinnen des Familienministeriums begrüßten die Petition der Tagesmütter ausdrücklich. Sie führten aus, dass im Bereich der Kindertagespflege wesentliche Ziele bereits erreicht worden seien – eine leistungsgerechte Vergütung sei einer der Bestandteile des bereits laufenden Qualitätsdialogs zwischen Bund und Ländern. Die Forderungen aus dem heutigen Gespräch sollen mit in die weiteren Beratungen einfließen.  

21.10.2016

Integration von geflüchteten Kindern in Kita, Hort und Grundschule

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Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bietet Unterstützung

Berlin: Mehrere hunderttausend Flüchtlinge sind in diesem Jahr in Deutschland angekommen. Unter ihnen sind viele Kinder, die besondere Zuwendung brauchen. Der Besuch einer Kita, eines Horts oder einer Grundschule ist für sie der erste Schritt zur Integration. Damit diese gelingt, bietet die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ auf einem digitalen Service-Portal praxisnahe Unterstützung für pädagogische Fach- und Lehrkräfte. Darauf macht der Würzburger Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder in einer Pressemitteilung aufmerksam.

„Viele Erzieher und Betreuer stehen vor einer großen Herausforderung. Kindern fällt es zwar oft leichter, eine Sprache zu lernen und sich in einer neuen Umgebung zurecht zu finden. Dafür braucht es aber auch die richtigen Rahmenbedingungen. Das „Service-Portal Integration“ ist eine sehr gute Anlaufstelle für Informationen und alltagsnahe Anregungen, die dem pädagogischen Fachpersonal bei der täglichen Arbeit helfen können“, so der CSU-Abgeordnete.

Die Fragen, die pädagogische Fach- und Lehrkräfte umtreiben, sind vielfältig: Wie gehe ich mit traumatischen Fluchterfahrungen, Trauer oder Furcht um? Wie kann die Einbindung in die Gruppe trotz kultureller und sprachlicher Unterschiede gelingen? Was ist bei der Kommunikation mit den Eltern zu beachten? Die Angebote des Portals umfassen zum Beispiel Erfahrungsberichte aus der Praxis, Hintergrundartikel, Reportagen und Beispiele für gelungene Integration. Fach- und Lehrkräfte können außerdem einer geschlossenen und von der Stiftung moderierten Facebook-Gruppe beitreten, in der ein Austausch möglich ist. Gefördert wird das Portal vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sind im ersten Halbjahr 2016 bereits mehr als 130.000 geflüchtete Kinder in Deutschland angekommen, mehr als 80.000 Mädchen und Jungen waren es im Jahr 2015. Einige dieser Kinder besuchen bereits Kitas, Grundschulen und Horte, in den nächsten Monaten werden viele weitere tausend folgen.

„Die Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe in allen Bereichen unseres Zusammenlebens und über alle Altersgruppen hinweg. Der schnelle Zugang zu Bildung ist aber besonders für Kinder und Jugendliche entscheidend für ihren weiteren Lebensweg. Das Angebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ist ein wichtiger Beitrag, um Chancengleichheit zu schaffen“, zeigt sich Paul Lehrieder überzeugt.

Das Portal ist erreichbar unter integration.haus-der-kleinen-forscher.de/

Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Mit einem bundesweiten Fortbildungsprogramm unterstützt das „Haus der kleinen Forscher“ pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, den Entdeckergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten. Die Bildungsinitiative leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Bildungschancen, zur Nachwuchsförderung im MINT-Bereich und zur Professionalisierung des pädagogischen Personals. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Politikseminar des Friedrich-König-Gymnasiums in Berlin

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Wie funktioniert die parlamentarische Demokratie? Wie sieht der Alltag eines Abgeordneten aus? Und wie läuft die Arbeit in den Ausschüssen? Diesen und anderen Fragen ging das Q12-Seminar des Friedrich-König-Gymnasiums bei einem Besuch des Deutschen Bundestages auf den Grund. Im Gespräch mit dem Würzburger Abgeordneten Paul Lehrieder erfuhren die Jugendlichen mehr über die Arbeitsweise des Parlamentes. Zu der Theorie aus dem Unterricht gesellte sich der Eindruck aus der Praxis, denn auch den Plenarsaal haben sich die Schüler im Rahmen eines Vortrages aus nächster Nähe angesehen.

 

Bild: Paul Lehrieder erklärt die Abläufe von Plenardebatten.

Ehrenamt trifft Politik

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Lehrieder informiert sich über Arbeit des THW Ochsenfurt

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Berlin: Hilfe bei Hochwasser, Bau von Flüchtlingsunterkünften oder Notstromversorgung bei politischen Gipfeln: Die Einsatzgebiete des Technischen Hilfswerks (THW) sind vielfältig. Einen praktischen Einblick in die Arbeit des THW, die zu 99 Prozent von Ehrenamtlichen geleistet wird, hat der Würzburger Abgeordnete Paul Lehrieder in dieser Woche in Berlin erhalten. Dort hat das THW seine jährliche „THW trifft MdB“-Veranstaltung durchgeführt. Die Politiker konnten selbst anpacken und beispielsweise Wasser auf Keimbelastung testen oder Holzbauten zimmern.

Florian Sommer vom THW Ochsenfurt (Foto) hat dem CSU-Abgeordneten Lehrieder die Einsätze des letzten Jahres vorgestellt. So waren Ehrenamtliche des THW Ochsenfurt am Bau einer Flüchtlingsunterkunft in Erding bei München beteiligt oder mit einer Delegation beim G7-Gipfel vor Ort. Dort haben sie Camps für Helfer errichtet und die Stromversorgung sichergestellt. Als wichtiger Partner von Feuerwehr, Polizei und anderen Hilfsorganisationen in Deutschland ist das THW mit über 80.000 Ehrenamtlichen bundesweit unverzichtbar im Bevölkerungsschutz, sei es in Notsituationen oder im Rahmen von Großereignissen.

Besonderer Grund zur Freude ist die Zahl derer, die in Ochsenfurt jüngst ihre Grundausbildung abgeschlossen haben: 30 neue Helfer zählen nun zu den unterfränkischen Ortsverbänden, nachdem sie etwa ein halbes Jahr in Einsatzgrundlagen, Kartenkunde, Holzbearbeitung und Höhenrettung ausgebildet wurden. „Ehrenamtliches Engagement ist ein Grundpfeiler in unserer Gesellschaft. Ähnlich wie z.B. im Bereich der Feuerwehren oder Rettungsdienste setzen sich die Mitglieder des THW in besonderem Maße für andere ein. Das verdient unsere Anerkennung“, so der Würzburger Politiker.

28.09.2016