Stärkung der Konkurrenzfähigkeit des Bundes bei Fachkräftegewinnung

. Bereich: Archiv Meldungen Paul Lehrieder 2011

Berlin / Würzburg: Am heutigen Donnerstag wurde im Deutschen Bundestag in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung im Bund und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften verabschiedet. „Das Gesetz sieht einen Personalgewinnungszuschlag vor, um mit finanziellen Anreizen auf Personalengpässe reagieren und gezielt Fachkräfte für den öffentlichen Dienst des Bundes zu gewinnen“, berichtet der CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder. Außerdem seien weitere Maßnahmen wie zum Beispiel  Verbesserungen der Einstiegsbedingungen durch Anerkennung von Kinderbetreuungs- und Pflegezeiten, die Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vor dem 27. Lebensjahr und Verbesserungen beim Eingangsamt für IT-Kräfte im gehobenen Dienst vorgesehen. Auch werde die Attraktivität des ärztlichen Dienstes in den Bundeswehrkrankenhäusern durch Verbesserung der Vergütung von Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst gesteigert.

Der Arbeitsmarktpolitiker Lehrieder betont, dass „die Mehrausgaben innerhalb der Einzelpläne erwirtschaftet werden und den Bundeshaushalt nicht zusätzlich belasten.“

„In Folge des demografischen Wandels ist absehbar, dass sich der Wettbewerb zwischen privaten und öffentlichen Arbeitgebern um hervorragend ausgebildete und qualifizierte Kräfte in den einzelnen Bereichen verstärken wird“, führt der CSU-Politiker Lehrieder aus.

Der Gesetz setze damit den Koalitionsvertrag um, in dessen dienstrechtlichem Teil Maßnahmen zum Erhalt der Konkurrenzfähigkeit des Bundes im Hinblick auf den Wettbewerb mit anderen Dienstherren und der Wirtschaft vereinbart wurden.

14. Dezember 2011