Grenze für Minijobber von 400 auf 450 € erhöht - Alle Minijobber voll in der Rentenversicherung abgesichert

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Würzburg/ Berlin. Der Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages, Paul Lehrieder, begrüßt die Erhöhung der 400-Euro-Grenze bei Minijobs auf zukünftig 450 Euro: „Dieser Schritt bedeutet spürbare Verbesserungen für Minijobber, insbesondere da diese künftig grundsätzlich voll in der Rentenversicherung abgesichert sind und damit sich auch ein Minijob positiv auf die zukünftige Rentenhöhe auswirkt“.

So können künftig Ansprüche auf Erwerbsminderungsrente erworben und die Vorteile der Riester-Förderung in Anspruch genommen werden, führt der CSU-Bundestagsabgeordnete weiter aus. Dafür stocken Minijobber den pauschalen Rentenversicherungsbeitrag des Arbeitsgebers von 15 % um 4,6 % auf. Wer das nicht möchte, könne darauf verzichten. Dann bleibe es bei der pauschalen Abgabe des Arbeitgebers.

Die Grenze von 400 Euro wird erstmals seit 2003 erhöht. Da mit der Neuregelung Lohnsteigerungen für Minijobber möglich werden, ist die Erhöhrung ein Beitrag zum Inflationsausgleich. Lehrieder unterstreicht, dass es durch die Neuregelung nicht zu einer Ausweitung der Anzahl der Minijobs kommen werde, denn die meisten Beschäftigungsverhältnisse entstünden heute voll sozialversicherungspflichtig. Dies bleibe auch das Ziel der christlich-liberalen Koalition.


28.11.2011