Akzeptanz der Energiewende stärken - Einführung von Abstandsflächenfaktoren bei Errichtung von Windenergieanlagen

. Bereich: Archiv Meldungen Paul Lehrieder 2011

Berlin / Würzburg: Die Behandlung einer Petition im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, die sich gegen die Errichtung von Windkraftanlagen im unterfränkischen „Ochsenfurter Gau“ gewandt hatte, nahm der CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder zum Anlass, sich am heutigen Tage mit Vertretern aus dem Bundesumweltministerium zu einem Meinungsaustausch zu treffen.

Mit seinem Anliegen stand der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereits seit längerem mit Bundesumwelt-minister Dr. Norbert Röttgen in Kontakt.

Durch die Einführung eines Abstandsflächenfaktors (x Nabenhöhe) möchte Lehrieder die Akzeptanz von Windkraftanlagen in der Bevölkerung stärken.

Lehrieder hält „dies für sinnvoll, um die bereits in einer Vielzahl von Fällen aufgetretenen Spannungen innerhalb der Dorfgemeinschaft – aber auch zwischen Kommunen – auf ein sozial verträgliches Maß zu reduzieren und die Klagebereitschaft gegen die Planung und die Errichtung neuer Anlagen zu verringern.“ Die Verankerung eines festen Abstandes im Baugesetzbuch stelle für alle Beteiligten eine verlässliche, transparente und nachvollziehbare Regelung dar, die auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Umsetzung der Energiewende stärke.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sieht ähnlich wie Lehrieder ein Akzeptanzproblem hinsichtlich Windenergieanlagen und möchte diesem  gemeinsam mit den Ländern  durch Erstellung eines Maßnahmenleitfadens, welcher Ende nächsten Jahres erscheinen soll, entgegentreten.

23. November 2011