„Vorlesen macht Spaß und fördert die Entwicklung von Kindern.“ – Paul Lehrieder informiert über den 8. bundesweiten Vorlesetag am 18. November 2011

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Am 18. November 2011 ist es wieder soweit: Tausende Menschen lesen anderen an allen denkbaren Orten der Bundesrepublik vor. Mit dieser Initiative möchte die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Stiftung Lesen durch zahlreiche (Vor-)Leseaktionen an den unterschiedlichsten Orten die Vorlesekultur in Deutschland stärken.

Wie viel Spaß Vorlesen macht und wie wichtig es als Grundlage für Bildungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ist, veranschaulicht eine Anfang dieses Monats veröffentlichte Studie: So trägt Vorlesen in vielfältigen Bereichen zu einer positiven Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei. Kinder, denen vorgelesen wird, profitieren davon nicht nur in ihrem Leseverhalten, sondern sind erfolgreicher in der Schule und gestalten ihre Freizeit aktiver als Kinder, denen nicht vorgelesen wird. Dazu Paul Lehrieder, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Deutschen Bundestag: „Das Vorlesen ist einer der schönsten Wege, um Kinder zum Lesen zu bringen - und auch der erfolgversprechendste. Ganz spielerisch können Kinder dabei in die Welt der Literatur eingeführt werden, sie lernen Geschichten lieben und entwickeln Fantasie. Dies wirkt sich positiv auf das gesamte schulische und berufliche Leben aus.“ Doch der Vorlesetag solle nicht der einzige Tag im Jahr bleiben, an dem vorgelesen wird. Denn „Vorlesen und Erzählen sind wunderbar dazu geeignet, in einem Alltag, der auch schon für kleine Kinder oft sehr anstrengend ist, Momente der Nähe, Geborgenheit und Ruhe zu schaffen“, so Lehrieder. „Nicht nur die Kinder – auch Sie selbst können so zur Ruhe kommen und auftanken.“

Alle Studienergebnisse sind unter www.stiftunglesen.de/vorlesestudie  einsehbar.

 

15. November 2011