Aktuelle Stunde im Bundestag zum Betreuungsgeld

. Bereich: Archiv Meldungen Paul Lehrieder 2011

Berlin / Würzburg: Auf dem Koalitionsgipfel am vergangenen Sonntag verständigten sich die Spitzen der christlich-liberalen Koalition neben Steuerentlastungen ab 2013 darauf, das von der CSU geforderte Betreuungsgeld einzuführen. Zudem konnten auch bei der Pflegereform, dem Fachkräftemangel und beim Verkehrshaushalt durchgreifende Einigungen erzielt werden.

Die anlässlich des Betreuungsgeldes am gestrigen Mittwoch stattfindende aktuelle Stunde im Deutschen Bundestag war Auslöser einer hitzigen Debatte zwischen Regierungskoalition und Opposition.

Mit der Einführung des Betreuungsgeldes erhalten Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Kindergrippe geben und diese selbst betreuen, hierfür ab 2013 einkommensunabhängig monatlich 100 Euro im zweiten Lebensjahr des Kindes. Ab 2014 wird es dann 150 Euro für das zweite und dritte Lebensjahr geben. Als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages zeigt sich der Abgeordnete Lehrieder besonders zufrieden mit der Einführung des Betreuungsgeldes: „Mit dem Betreuungsgeld unterstützen wir die Erziehungsleistung der Eltern, die sich in den ersten Jahren  selbst zu Hause um ihre Kinder kümmern.“ Die Kinderziehung sei nach dem Artikel 6 des Grundgesetzes Aufgabe der Eltern und mit dem Betreuungsgeld „stärken wir die Wahlfreiheit der Eltern – jede Familie soll frei entscheiden können, wie sie ihre Kinder erzieht“, so Lehrieder.

10. November 2011