Potentiale nutzen: Menschen mit Behinderung nicht nur akzeptieren, sondern integrieren!

. Bereich: Archiv Meldungen Paul Lehrieder 2011

Würzburg/ Berlin Der Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder setzt sich aktiv dafür ein, dass Menschen mit Behinderung nicht nur unter uns akzeptiert werden und Fürsorge finden, sondern von Anfang an gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung in allen Lebensbereichen selbstbestimmt leben und zusammenleben können. Dies ist auch das Ziel des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, der Inhalt der heutigen öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag war.

Lehrieder betonte, dass gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel eine Integration der etwa 9,6 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland nicht nur wünschenswert, sondern auch notwendig ist: „Unsere Gesellschaft will und braucht die Beiträge aller. Wir müssen Talente entdecken, fördern und auch einfordern!“. Der Bundestagsabgeordnete setzt sich für eine inklusive Gesellschaft ein: „Es geht um gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben“.

Doch das Wichtigste am Nationalen Aktionsplans, so Lehrieder, ist die praktische Umsetzung in unserem Alltag. So führt der Sachverständige Prof. Dr. Reinhard Burtscher auf eine Nachfrage von Lehrieder aus, dass beispielsweise Lehrer einen wichtigen Beitrag bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplanes leisten. Mit dem Ziel, gemeinsame Klassen aus Schülern mit und ohne Behinderung zu schaffen, müssten Lehrer intensiver mit Kollegen kooperieren, Klassengrößen minimiert werden und ein ausgewogenes Verhältnis der Anzahl von Schülern mit und ohne Behinderung gefunden werden.


17.10.2011