10 Jahre ver.di – 10 Jahre Vertretung von Arbeitnehmerinteressen - Lehrieder gratuliert zum 10-jährigen Bestehen

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Berlin / Würzburg. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder hat am gestrigen Dienstag in der Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Parlamentarischen Abend der Unionsfraktion anlässlich des ver.di-Bundeskongresses in Leipzig eröffnet.

In seiner Eröffnungsrede gratuliert Lehrieder ver.di für ihr 10-jähriges Bestehen und ihre herausragende Bedeutung als zweitgrößte Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund. Als Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft schlossen sich 2001 fünf Gewerkschaften zusammen. Ver.di zählt heute rund zwei Millionen Mitglieder aus rund 1000 Berufen.

„Gerade der Dienstleistungssektor“, so Lehrieder, „genießt eine große und stets weiter wachsende Bedeutung. Deshalb legt die Union großen Wert auf den Dialog mit ver.di.“ Der Bundestagsabgeordnete betont, dass starke Gewerkschaften unverzichtbar seien, um einen Arbeitsmarkt zu gestalten auf dem für alle Beteiligten faire Bedingungen herrschen. „Gewerkschaften sind unverzichtbar um faire Löhne auszuhandeln“ hebt Lehrieder hervor. „Eine funktionsfähige Tarifautonomie braucht starke Arbeitgeberverbände und starke Gewerkschaften. Nur in einer starken Position können diese für ihre Mitglieder verbindliche, wirkungsvolle und angemessene Abmachungen treffen!“

Lehrieder räumt allerdings auch ein, dass externe Einflüsse Unausgewogenheiten schaffen können, beispielsweise wenn die Gefahr besteht, dass durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit ausländische Tarifverträge nach Deutschland importiert werden. Dann, so Lehrieder, sei ein Eingreifen der Politik nötig, weshalb die christlich-liberale Koalition in einzelnen Bereichen Mindestlohn-Tarifverträge als allgemeinverbindlich erklärt hat, wie beispielsweise in der Pflegebranche, im Bauhauptgewerbe, im Bereich der Gebäudereinigung, für Sicherheits-dienstleistungen und für Maler und Lackierer.

Lehrieder sieht weiterhin eine große Bedeutung in einer konstruktiven Zusammenarbeit mit ver.di mit dem gemeinsamen Ziel, allen Menschen in unserem Land die Möglichkeit zu geben durch Arbeit – egal welcher Qualifikation – genug Geld zu verdienen um die Grundbedürfnisse zu befriedigen und am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

21.09.2011