Archiv Meldungen Paul Lehrieder 2011

Einigung bei der Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente

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Würzburg/ Berlin. In seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion berichtet der Bundes-tagsabgeordnete Paul Lehrieder von den Ergebnissen des Vermittlungsausschusses vom 22. November 2011 zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente: „Insgesamt stellt dieses Ergebnis einen guten Kompromiss dar, der Raum für die notwendigen Reformen lässt und gleichzeitig den Arbeitssuchenden und Arbeitsvermittlern vor Ort Rechtssicherheit garantiert.“ Lehrieder unterstreicht, dass die Ergebnisse eine schnelle und dauerhafte Vermittlung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Konkret wurden folgende Einigungen erzielt:

·        Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales angedachten Änderungen zum Gründungszuschuss werden beibehalten. Bis zum Frühjahr 2015 soll es eine Evaluation der Wirkungen der Neuregelung des Gründungszuschusses geben.

·        Bei der Neuregelung der berufsvorbereitenden Maßnahmen werden die bisher nicht geförderten Produktionsschulen und Jugendwerkstätten mit aufgenommen.

·        Die Einstiegsqualifizierung soll als Regelinstrument gesetzlich verankert und dauerhaft entfristet werden.

·        Der Forderung nach Ermöglichung von Auftragsmaßnahmen bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung wurde nachgekommen. So wird für den Rechtskreis des SGB II eine Möglichkeit zur Vergabe von Weiterbildungsmaßnahmen verankert. Ziel ist es, Maßnahmen für arbeitsmarktfernere Personengruppen, die Schwierigkeiten mit dem Bildungsgutschein haben, besser als bisher zu organisieren.

· Die Förderdauer beim Eingliederungszuschuss für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 50. Lebensjahr wird nicht gekürzt, sondern für die Förderdauer von 36 Monaten beibehalten.

 

23.11.2011

Spitzenplatz für Würzburg im Bereich Bildung

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Würzburg/ Berlin. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder begrüßt die Ergebnisse der Studie „Deutscher Lernatlas“, die die Bertelsmann Stiftung aktuell veröffentlichte. Darin belegen Stadt und Landkreis Würzburg Spitzenplätze im Bereich Bildung – die Stadt Würzburg liegt bundesweit auf Platz drei der Landkreis ist sogar noch besser. Dieser erreichte 68,85 Bewertungspunkte von maximal 70 zu vergebenden Punkten.

„Bildung ist nicht nur ein wesentlicher Bestandteil unserer Kind- und Jugendzeit, sondern begleitet uns bis ins hohe Alter. Die Zahlen beweisen, dass unsere Stadt beste Voraussetzungen für lebenslanges Lernen bietet – ein Angebot, dass von den Bürgern gerne und erfolgreich genutzt wird“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Bildung schafft nicht nur beste Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz, sondern ist ebenso wichtig für eine funktionierende, dynamische Gesellschaft mit aktiver sozialer Interaktion“.

Lehrieder sieht die Zahlen als Ansporn dafür, dass die hohe Qualität der Bildung in den Bereichen schulisches, berufliches, persönliches und soziales Lernen in Stadt und Landkreis Würzburg auch weiter aufrechterhalten wird und die Politik die nötigen positiven Rahmenbedingungen weiter gewährleistet.

22.11.2011

„Vorlesen macht Spaß und fördert die Entwicklung von Kindern.“ – Paul Lehrieder informiert über den 8. bundesweiten Vorlesetag am 18. November 2011

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Am 18. November 2011 ist es wieder soweit: Tausende Menschen lesen anderen an allen denkbaren Orten der Bundesrepublik vor. Mit dieser Initiative möchte die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Stiftung Lesen durch zahlreiche (Vor-)Leseaktionen an den unterschiedlichsten Orten die Vorlesekultur in Deutschland stärken.

Wie viel Spaß Vorlesen macht und wie wichtig es als Grundlage für Bildungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ist, veranschaulicht eine Anfang dieses Monats veröffentlichte Studie: So trägt Vorlesen in vielfältigen Bereichen zu einer positiven Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei. Kinder, denen vorgelesen wird, profitieren davon nicht nur in ihrem Leseverhalten, sondern sind erfolgreicher in der Schule und gestalten ihre Freizeit aktiver als Kinder, denen nicht vorgelesen wird. Dazu Paul Lehrieder, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Deutschen Bundestag: „Das Vorlesen ist einer der schönsten Wege, um Kinder zum Lesen zu bringen - und auch der erfolgversprechendste. Ganz spielerisch können Kinder dabei in die Welt der Literatur eingeführt werden, sie lernen Geschichten lieben und entwickeln Fantasie. Dies wirkt sich positiv auf das gesamte schulische und berufliche Leben aus.“ Doch der Vorlesetag solle nicht der einzige Tag im Jahr bleiben, an dem vorgelesen wird. Denn „Vorlesen und Erzählen sind wunderbar dazu geeignet, in einem Alltag, der auch schon für kleine Kinder oft sehr anstrengend ist, Momente der Nähe, Geborgenheit und Ruhe zu schaffen“, so Lehrieder. „Nicht nur die Kinder – auch Sie selbst können so zur Ruhe kommen und auftanken.“

Alle Studienergebnisse sind unter www.stiftunglesen.de/vorlesestudie  einsehbar.

 

15. November 2011

Aktuelle Stunde im Bundestag zum Betreuungsgeld

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Berlin / Würzburg: Auf dem Koalitionsgipfel am vergangenen Sonntag verständigten sich die Spitzen der christlich-liberalen Koalition neben Steuerentlastungen ab 2013 darauf, das von der CSU geforderte Betreuungsgeld einzuführen. Zudem konnten auch bei der Pflegereform, dem Fachkräftemangel und beim Verkehrshaushalt durchgreifende Einigungen erzielt werden.

Die anlässlich des Betreuungsgeldes am gestrigen Mittwoch stattfindende aktuelle Stunde im Deutschen Bundestag war Auslöser einer hitzigen Debatte zwischen Regierungskoalition und Opposition.

Mit der Einführung des Betreuungsgeldes erhalten Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Kindergrippe geben und diese selbst betreuen, hierfür ab 2013 einkommensunabhängig monatlich 100 Euro im zweiten Lebensjahr des Kindes. Ab 2014 wird es dann 150 Euro für das zweite und dritte Lebensjahr geben. Als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages zeigt sich der Abgeordnete Lehrieder besonders zufrieden mit der Einführung des Betreuungsgeldes: „Mit dem Betreuungsgeld unterstützen wir die Erziehungsleistung der Eltern, die sich in den ersten Jahren  selbst zu Hause um ihre Kinder kümmern.“ Die Kinderziehung sei nach dem Artikel 6 des Grundgesetzes Aufgabe der Eltern und mit dem Betreuungsgeld „stärken wir die Wahlfreiheit der Eltern – jede Familie soll frei entscheiden können, wie sie ihre Kinder erzieht“, so Lehrieder.

10. November 2011