MdB Paul Lehrieder: „Problem erkannt, Problem gebannt“- Drehtüreffekt bei der Leiharbeit vermeiden

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Berlin/Würzburg: Zur Bekämpfung des „Drehtüreffekts“ durch Missbrauch von Leiharbeit hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt. Die Initiative von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen richtet sich gegen die Strategie von Unternehmen, Beschäftigte zu entlassen und dann als Leiharbeitnehmer zu niedrigeren Löhnen wieder im selben Unternehmen oder einem anderen Unternehmen desselben Konzerns zu beschäftigen.

 

„Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben ein Recht auf einen fairen Lohn“ unterstreicht der Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder. Lehrieder, der auch stellvertretender arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Deutschen Bundestag ist, betont: „Tricksereien, mit denen Beschäftigte um ein angemessenes Arbeitsentgelt gebracht werden, dürfen nicht geduldet werden.“ Damit würden diese geschädigt und ihre Arbeitsleistung missachtet. Zugleich werde der Wettbewerb zu Lasten der großen Mehrzahl der Unternehmen verzerrt, die ihre Mitarbeiter korrekt bezahlen.

 

 

17. 12. 2010