MdB Paul Lehrieder: „Gute Nachricht für Ehrenamtliche: Ab 2011 Feuerwehrführerschein auch für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen“

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Berlin/Würzburg: Gute Nachrichten für die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehren und der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste, der technischen Hilfsdienste und des Katastrophenschutzes: Ab 2011 sollen sie auch Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen führen dürfen. Wie der Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder aus Berlin mitteilt, wird die Bundesregierung voraussichtlich am 15. Dezember 2010 einen Gesetzentwurf zur Erweiterung des bisherigen Feuerwehrführerscheins im Bundeskabinett beschließen.

 

„Der Einsatz der CSU-Landesgruppe für den Feuerwehrführerschein hat sich gelohnt“, ist Lehrieder zufrieden. „Wir helfen damit den vielen Ehrenamtlichen, die bei freiwilligen Feuerwehren, techni­schen Hilfswerken und Rettungsdiensten einen wertvollen Dienst für die Allgemeinheit leisten“, so Lehrieder. „Künftig können sie endlich auch die schweren Einsatzfahrzeuge einschließlich Anhängern bei Einsätzen fahren.“

 

Voraussetzung für die Fahrberechtigung ist, dass die Fahrer:

-        seit mindestens zwei Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B sind,

-        von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren, der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste und der technischen Hilfsdienste für das Führen von Einsatzfahrzeugen bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 t ausgebildet worden sind und

-        in einer praktischen Prüfung ihre Befähigung nachgewiesen haben.

 

Auf Initiative Bayerns hat der Bundesrat am 9. Juli 2010 eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes beschlossen. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer MdB hat die Initiative aufgegriffen und nun einen eigenen Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes vorgelegt.

 

2.12.2010