MdB Paul Lehrieder: „Bildung für Kinder trotz Sparen“ / Rede zum Bundeshaushalt im Bereich Arbeit und Soziales

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Berlin/Würzburg: Der Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder lobt den Bundeshaushalt 2011 für den Bereich Arbeit und Soziales als „Bilanz einer guten Krisenbewältigung“. Er sieht ihn aber auch als Vorboten für die nächsten Herausforderungen.

 

Vor dem Plenum des Deutschen Bundestages verwies Lehrieder jetzt auf den Fachkräftemangel, der sich schon jetzt in vielen Branchen bemerkbar mache. Die Politik müsse den positiven Schub durch die Erholung der Wirtschaft nutzen: „Die Langzeitarbeitslosen haben angesichts der boomenden Nachfrage jetzt gute Chancen, wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“

 

Zudem sei das Bildungspaket eine Investition in die Zukunft. „620 Millionen Euro lässt es sich die Bundesregierung kosten, Kindern aus bedürftigen Haushalten den Zugang zu Sport, Ferienfreizeiten und außerschulischer Bildung zu erleichtern. „Es ist unser Auftrag, diesen Kindern alle Möglichkeiten zum Aufstieg in Schule und Ausbildung bis hin zum Studium zu eröffnen“, bekräftigte Lehrieder.

 

In der Krise habe besonders der Einsatz und Ausbau des Kurzarbeitergeldes Hundertausende von Arbeitsplätzen in Deutschland gerettet und in vielen Fällen Langzeitarbeitslosigkeit verhindert. „Es ist besser, frühzeitig in die Vermeidung von Arbeitslosigkeit zu investieren, als später für deren langwierigen materiellen und psychologischen Folgen aufkommen zu müssen“, ist Lehrieder überzeugt.

 

25.11.2010