Paul Lehrieder: "Hebammen werden endlich besser bezahlt."

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Berlin/Würzburg: Das Ringen hat sich gelohnt. Hebammen erhalten für ihre Leistungen künftig mehr Geld. Rückwirkend ab dem 1. Juli sind es für jede außerklinische Geburt 100 Euro und für jede Krankenhausgeburt acht Euro zusätzlich. Zu diesem Ergebnis kam ein Schiedsverfahren zwischen Kassen und Geburtshelferinnen.

 

Laut dem Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder ist der Wert der Einigung nicht hoch genug einzuschätzen: „Mütter sollen selbst entscheiden können, wo sie ihr Kind zur Welt bringen wollen“. Die rasant gestiegenen Prämien der Berufshaftpflichtversicherung hätten diese Wahlfreiheit gefährdet. Sie sei nun wieder gewährleistet.

 

Die Jahresprämie für Hebammen hatte sich seit 1992 mehr als verzehnfacht. Am 1. Juli war sie erneut von 2370 Euro auf 3689 Euro gestiegen. Aufgrund einer Online-Petition befasste sich am vergangenen Montag auch der Petitionsausschuss des Bundestages mit der Situation der Geburtshelferinnen.

 

„Den Hebammen ist danken, dass sie ihre prekäre Situation auf diese Weise ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und so vielleicht den nötigen Verhandlungsdruck aufgebaut haben“, lobt Paul Lehrieder, auch Mitglied im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages.

 

 

8. 7. 2010