Paul Lehrieder: Freiwillige Verlängerung des Zivildienstes nutzt allen Beteiligten

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Berlin/Würzburg: Die Bundesregierung hat jetzt beschlossen, einer freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes den Weg zu ebnen. Der Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder begrüßt diese Entscheidung. Damit sei den Interessen aller Beteiligten bestmöglich gedient: „Wer nach Beginn des Zivildienstes erkennt, dass er diesen Dienst, vielleicht auch berufsvorbereitend, weiter ausüben möchte, bekommt so die Möglichkeit, sich für eine Verlängerung zu entscheiden“. Die Reaktion der Anbieter im sozialen Bereich wie Caritas, Diakonie oder Rotes Kreuz sei überwiegend positiv.

 

Eine Verlängerungsoption für 3 bis 6 Monate könne zwei Monate nach Beginn des Zivildienstes gewählt werden. „Die freiwillige Verlängerungsoption ist für die Zivildienstleistenden finanziell vorteilhafter und außerdem unbürokratischer“, ist Lehrieder überzeugt. Die gefundene Lösung bedeute auch größere Sicherheit für die Anbieter von Zivildienstplätzen: „Sie haben jetzt die Möglichkeit, die Jugendlichen auch länger als 6 Monate zu beschäftigen“.

 

Mit der weiteren Vorgabe, die Struktur der Freiwilligendienste bis Mitte Juni zu überarbeiten, werde auch diese für interessierte Jugendliche weiter attraktiv gehalten. Sowohl Zivildienst als auch die klassischen Freiwilligendienste könnten so ihre wichtigen Aufgaben für die Gesellschaft in der bewährten Weise wahrnehmen.

 

 

20. 5. 2010