Paul Lehrieder: „Bundeswirtschaftminister Brüderle bei Anrechnung von Ferienjobs auf meiner Linie!“

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Berlin/Würzburg: „Hoch erfreut“ zeigt sich der Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder über die Aussage von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, Ferienjobs bei Kindern von Hartz-IV-Empfängern künftig nicht mehr auf die Bezüge der Eltern anrechnen zu wollen. „Damit folgt jetzt auch unser politischer Partner meiner Linie in dieser Frage“, so Lehrieder, auch stellvertretender arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

 

Wie die Mainpost am 17. März 2010 berichtete, hatte Lehrieder in einem Gespräch mit Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen vorgeschlagen, den Verdienst aus Ferienjobs bis zu einer jährlichen pauschalen Obergrenze anrechnungsfrei zu stellen. Lehrieder hält einen Hinzuverdienst bis zu einer Freibetragsgrenze etwa in Höhe der Ehrenamtspauschale von 2100 Euro für denkbar. Voraussetzung wäre für die betroffenen Jugendli­chen, zu einer Bedarfsgemeinschaft zu gehören, also keinen eigenen Hausstand zu unterhal­ten. Paul Lehrieder: „Es wäre wünschenswert, wenn diese Regelung vielleicht noch vor den diesjährigen Sommerferien verabschiedet werden könnte – wenn auch die FDP dies mitträgt: umso besser“. „Gerade diesen Jugendlichen wollen wir das Signal geben: Es lohnt sich, aktiv zu werden und sich selbst etwas dazu zu verdienen“, so Lehrieder. Hier Engagement abzuwürgen, könne niemand wollen.

 

25. 3. 2010