Lehrieder bittet Bund um Kostenübernahme in Sachen Blindgänger-Räumung

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Berlin/Würzburg:

Der Bund soll zahlen, wenn die Blindgänger im Umfeld der ehemaligen Leighton-Barracks geräumt werden. In diesem Sinne hat der Würzburger Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder bereits am 25. August 2009 Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung gebeten, „eine für alle Seiten erträgliche Kostenre­gelung“ auszuloten. „Bisher warte ich noch auf Antwort“, so Lehrieder. Eine Kostenübernahme durch den Bund hatten dieser Tage u. a. auch der Giebelstädter Bürgermeister Helmut Krämer und der Giebelstädter Landwirt und frühere Kreisobmann des Bauernverbands, Karl Schön, gefordert.

 

„Es ist unhaltbar, dass die Grundstücksbesitzer in jedem Fall mit hohen Kosten oder unkalkulierbaren Risiken zu rechnen haben“, erklärt Lehrieder. Er habe Bundesminister Jung auf dieses Dilemma und die Dringlichkeit der Angelegenheit hingewiesen.

 

Bisher sind die Kosten einer Gelände-Untersuchung vom jeweiligen Grund­stückseigentümer zutragen. Das kann mit 1000 bis 1200 Euro pro Hektar zu Buche schlagen. Wissen die Grundstücksbesitzer, dass auf ihren Flächen Blindgänger vermutet werden und lassen sie nicht danach suchen, werden sie bei Unfällen haftbar gemacht. Werden bei einer Grabung eine Bombe oder Munition gefunden, kommt der Bund lediglich für deren Entschärfung und Entsorgung auf.

 

18. 9. 2009