Hautnah: Paul Lehrieder erlebt den Alltag im Pflegeheim

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Freudig begrüßte Klaus Menke, der Geschäftsführer des Alten- und Pflegeheims St. Aurelia, den Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder, welcher für einen Tag den Alltag in der Pflege kennenlernen wollte.

Nach der Begrüßung ging es aber sofort an die Arbeit: Um 6.30 Uhr erst mal die Bewohner wecken, beim Anziehen helfen, soweit erforderlich und dann an den Frühstückstisch. „Wer möchte Kaffee, Tee, Brötchen?“. „Wer braucht meine Hilfe?“. „Schön, dass Sie da sind, eine helfende Hand können wir immer gebrauchen“, betonte Chefin Petronella Bausenwein. Denn zu tun gibt es eine Menge im Heimalltag. Schließlich sollen die Bewohner sich hier zu Hause fühlen. Dafür tut man hier sehr viel auch außerhalb des alltäglichen Tagesablaufs: „Geschulte Therapeuten sollen bei den Bewohnern durch zahlreiche Aktivitäten mehr Freude und mehr Lebensqualität schaffen. Vorhandene Fähigkeiten werden gefördert und neue Interessen geweckt. Beim Besuch des Bundestagsabgeordneten etwa war gerade ein Chor dabei, Volkslieder einzuüben. Auch Bewegungstherapie, Feste, Ausflüge, Spieleabende, Modenschauen, regelmäßige Besuche eines Heimhundes und viele andere Aktivitäten sollen den Bewohnern das Leben abwechslungsreich gestalten. „Dieser Tag hat mich sehr beeindruckt“, so Lehrieder am Ende seiner Schicht. „Ich kenne St. Aurelia ja bereits durch viele Besuche zu offiziellen Veranstaltungen.“ Aber selbst einmal den Alltag mit zu erleben sei etwas ganz anderes. „Als Sozialpolitiker machen wir die Gesetze. Da ist es gut, auch immer wieder die Praxis zu erleben.“