Weg frei für Feuerwehrführerschein

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Lehrieder: Weg frei für Feuerwehrführerschein

 

Berlin/Würzburg: Wie der Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder aus Berlin mitteilt, hat der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages eine praktikable Lösung zur Einführung eines „Feuerwehrführerscheins“ auf den Weg gebracht. „Wir helfen damit den vielen Ehrenamtlichen, die bei freiwilligen Feuerwehren, techni­schen Hilfswerken und Rettungsdiensten einen wertvollen Dienst für die Allgemeinheit leisten“, so Lehrieder.

 

Seit Einführung der 2. Führerscheinrichtlinie 1999 können Besitzer eines Pkw-Führerscheins keine Fahrzeuge mehr in der Gewichtsklasse zwischen 3,5 t und 7,5 t fahren. Hierdurch haben die Freiwilligen Feuerwehren, Technischen Hilfsdienste und Rettungsdienste große Nachwuchsprobleme. Der jetzt eingeschlagene Weg sieht vor, dass bis 4,75 t lediglich eine feuerwehrinterne Ausbildung und Prüfung gemacht wer­den kann.

 

In der Gewichtsklasse zwischen 4,75 t und 7,5 t gibt es eine vereinfachte Ausbildung und Prüfung. Dies ist erheblich kostengünstiger als der Erwerb des normalen C1-Füh­rerscheins. Diese Fahrberechtigung kann nur im Zusammenhang mit Fahrten für die Freiwilligen Feuerwehren, Technischen Hilfsdienste und Rettungsdienste eingesetzt werden. Nach zweijährigem Einsatz für diese Organisationen kann die Fahrberechti­gung dann in einen vollwertigen C1-Führerschein umgewandelt werden.

 

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird nach der Bundestagswahl die getroffenen Re­gelungen evaluieren und ggf. weitere Erleichterungen für die Organisationen ermögli­chen.

 

2. 7. 2009