Lehrieder zur Änderung des Waffenrechts: Rechte von Schützen und Jägern bleiben gewahrt

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Lehrieder zur Änderung des Waffenrechts: Rechte von Schützen und Jägern bleiben gewahrt

 

Berlin/Würzburg:

Der Deutsche Bundestag hat heute eine Änderung des Waffenrechts beschlossen. „Wir tragen damit den berechtigten Forderungen der Angehörigen der Opfer von Winnenden Rechnung und vermeiden gleichzeitig, Schützen und Jäger unverhältnismäßig in ihren Rechten einzuschränken oder unter einen Generalverdacht zu stellen“, erklärt dazu der Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder.

 

„Auch Schützen und Jäger werden ein Interesse daran haben, dass wir Maßnahmen dafür ergreifen, dass Vorschriften auch eingehalten werden und "schwarzen Schafen" entgegengewirkt wird“, unterstreicht Lehrieder.

 

Laut Gesetz sollen vorsätzliche Verstöße gegen die Aufbewahrungsvorschriften künftig unter Strafe gestellt werden. Ausgenommen ist die vorübergehende Aufbewahrung auf dem Transport oder im Umfeld einer Jagd, um Waffenbesitzer unter diesen besonderen Umständen nicht zu kriminalisieren. Außerdem soll die Möglichkeit der verdachtsunabhängigen Kontrolle eingeführt werden.

 

Zusätzlich soll das Mindestalter für das Sportschießen mit großkalibrigen Waffen grundsätzlich von 14 auf 18 heraufgesetzt werden. Ausnahmen wird es für Jungjäger geben.

 

18. 6. 2009