Lehrieder erreicht Erleichterungen für Behinderte im öffentlichen Personenverkehr

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Lehrieder erreicht Erleichterungen für Behinderte im öffentlichen Personenverkehr

 

Berlin/Würzburg:

Schwer behinderten Menschen, die in öffentlichen Verkehrsmitteln freifahrtberechtigt sind, wird es künftig möglich sein, einen Begleithund zusätzlich zu einer Begleitperson unentgeltlich mitzuführen. Wie der Würzburger CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder mitteilt, hat das Bundesarbeitsministerium jetzt eine entsprechende Gesetzesänderung angekündigt. Lehrieder, auch Mitglied im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, hatte dies mit einem Schreiben an Parlamentarischen Staatsekretär im Bundesarbeitsministerium, Franz Thönnes, angeregt.

 

Eine Eingabe zu diesem Thema hatte der Petitionsausschuss im März dieses Jahres behandelt und empfohlen, sie an das Bundesarbeitsministerium zu überweisen.

 

„Damit stehen die Chancen gut, auch denen zu helfen, die – wie die so genannten „Ohnarmer“ – mit einer besonders schweren Behinderung leben müssen und die sowohl auf eine Begleitperson als auch auf einen Begleithund angewiesen sind“, freut sich Lehrieder über die Entscheidung des Ministeriums.

 

Bisher können Menschen mit schweren Behinderungen im öffentlichen Personenverkehr nur dann einen speziell ausgebildeten Hund mitführen, wenn eine Begleitperson nicht zur Verfügung steht.

 

15. 5. 2009