Archiv Meldungen Paul Lehrieder 2009

St. Laurentius, Heidingsfeld: Diskussion mit den Bundestagskandidaten

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Bei einer Diskussion zur Bundestagswahl trafen sich die Bundestagskandidaten der Abgeordnete Paul Lehrieder, Stadtrat Joachim Spatz, Holger Grünwedel, Marion Reuther und Patrick Friedl.

Zunächst stellte sich die Frage nach der größten Herausforderung der kommenden Wahlperiode. Für Lehrieder ist das der Erhalt und Ausbau der Arbeitsplätze. „Nur wenn die Menschen Arbeit haben und diese auch angemessen bezahlt wird, können wir das Damoklesschwert der Staatsverschuldung stoppen“, betonte er. Und er muss es wissen. Immerhin sieht sich die Regierung der er angehört, der bisher höchsten Staatsverschuldung gegenüber.

Allerdings auch der größten Wirtschaftskrise seit Beginn der Bundesrepublik „und das weltweit“, betonte er. „Und Deutschland hat es bisher gut geschafft, damit fertig zu werden“, so Lehrieder. Allerdings sei das eben auf Kosten größerer Schulden passiert. „Und eins müssen wir wissen. Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Und das will keiner!“ Deshalb ist der Erhalt und Ausbau der Arbeitsplätze für ihn die größte Herausforderung.

Aber auch der demografische Wandel – immer mehr Rentner stehen weniger Arbeitnehmern gegenüber – und natürlich den Klimawandel betrachtet er als Herausforderung.

Wir in Berlin: Politik für Senioren ist immer auch Wirtschaftpolitik

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„Es gibt nicht zu viele Senioren, sondern zu wenige Kinder, das muss man wissen“, sagte der Bundestagsabgeordnete bei seinem Vortrag vor 50 Senioren im Ehehaltenhaus in der Sanderau. Eine gute Politik für Senioren müsse auch immer eine gute Wirtschafts- und Familienpolitik sein. Alter sei heute relativ. „Was man noch vor zwanzig oder dreißig Jahren als alt angesehen hat, ist es heute nicht mehr“, betonte Lehrieder. Immer mehr Senioren blieben immer länger aktiv im Leben. „Das müssen wir für die Gesellschaft nutzen“, forderte er. Das Alter biete zum Beispiel im Ehrenamt viele Potenziale.

Aber er warb auch für Verständnis, dass die Rente mit 67 notwendig sei.

Denn in Zukunft werden immer weniger Arbeitende für immer mehr Rentner aufkommen müssen.

Und er brach auch eine Lanze für die heutigen Rentner: „Wenn ihr damals nach dem Krieg so verzagt gewesen, wie viele heute, wären die Steine immer noch nicht abgeklopft.“ Deshalb sei es richtig gewesen, die Rentengarantie zu gebe. „Das ist kein Wahlgeschenk, sondern gerecht“, betonte er.

Aber das Geld müsse erst erwirtschaftet werden. „Deshalb brauchen wir eine solide Wirtschaftspolitik“. Deutschland sei von allen Ländern mit am besten mit der Wirtschaftskrise fertig geworden, auch wenn das nicht billig gewesen sei. „Das ist für mich der Beweis, dass wir schon gut sind. Aber wir müssen noch besser werden“. Denn nur, wenn der Motor der Wirtschaft brumme, sei auch eine gute Sozialpolitik möglich.

Politik in Bewegung: Tagespolitik auf dem Jakobsweg

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„Politik muss in Bewegung bleiben, sowohl körperlich als auch geistig“, scherzte der Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder nach der Wanderung von Acholshausen nach Gaukönigshofen. Der Bundestagsabgeordnete hatte diese Wanderung interessierten Bürgern angeboten, um ihnen dabei und beim anschließenden Bier unterhalb des Tierparks Rede und Antwort zu stehen.

„Dass wir uns ständig auf neue Situationen einstellen müssen, soll diese Wanderung unterstreichen“, so Lehrieder. Gerade jetzt werde in Berlin, trotz Sommerpause über den EU-Vertrag beraten. Lehrieder, der als einer der wenigen gegen das Dokument gestimmt hatte, ist froh darüber: „Ich kann nicht von meinen Wählern den Vertretungsauftrag annehmen und dann am Ende der Wahlperiode sagen: „Tut mir leid, ihr bekommt weniger zurück, als ich von Euch bekommen habe“. Das ist nicht mein Stil“, betont er.

Natürlich war auch die Wirtschaftskrise Thema der Bürgerfragen. Insgesamt zeigte sich Lehrieder „mehr als zufrieden“ von dem, davon, wie die Menschen auf die Krise reagierten. „Von Konsumzurückhaltung keine Spur“, lobte er.

Die Menschen ließen sich keine Angst einjagen. „Und darum geht es“. Nur wenn unsere Wirtschaft funktioniere könnten auch die hohen deutschen Standards in der Sozialpolitik aufrechterhalten werden. „Wir sind das Land, das die Krise bisher mit am Besten überstanden hat“, betonte er. Und das verdanken wir nicht dem Export, auch wenn dieser sicher auf Dauer wieder stärker werden müsse. „Das verdanken wir einzig und allein unseren Bürgern. Also Ihnen allen.“

Sommerfest der Ochsenfurter CSU: Paul Lehrieder beim CSU Sommerfest in Ochsenfurt

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„Das hier ist eine Traditionsveranstaltung“, erzählt Elisabeth Rinke. Die Würzburgerin war mit ihrem Mann extra zum CSU Sommerfest in der Klingentorpassage aus Würzburg nach Ochsenfurt geradelt.

„Ich war schon in den vergangenen Jahren mit dabei und es ist jedes Mal ein schönes Fest“, erzählt die Würzburgerin. Gegrilltes, Bier und Kaltgetränke, Kaffee und Kuchen und natürlich jede Menge Gelegenheit, sich zu unterhalten gibt es in der Kühle der Einkaufspassage. Wer Kinder dabei hatte, hatte die Möglichkeit, sie zum bei Spiel und Spaß organisiert von der CSU zu lassen und selbst bei einem kühlen Bier und Steak oder Bratwurst entspannte Stunden zu genießen.

Festredner des Nachmittags war der Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder, der lebhaft aus seinem Alltag in der Bundeshauptstadt berichtete. Was treibt den Politikbetrieb in Berlin gerade um? Welche Themen und Gesetze sind im vergangenen Jahr warum und wie diskutiert worden. Heißes Thema war natürlich die Wirtschaftskrise. „Wir haben diese Krise bisher ganz gut gemeistert“, findet er. „Was ich allerdings bei meinen Unternehmens- und Bankbesuchen und im Gespräch mit den Menschen auf der Straße festgestellt habe, ist, dass vor allem die Menschen gut damit umgehen können.“ Der private Konsum halte die Wirtschaft am Laufen. „Deshalb bin ich umso glücklicher, dass wir es geschafft haben, die Kurzarbeit zu erleichtern, um den Menschen ihre finanzielle Sicherheit wenigstens zum Teil zu erhalten.“