Archiv Meldungen Paul Lehrieder 2009

CSU-Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder lobt Unternehmen für Arbeitsplatzerhalt

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Arbeitsmarktdaten sind „ermutigendes Zeichen“ / Duale Ausbildung in der Region stärken

 

Berlin / Würzburg: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder hat die jüngsten Zahlen zur Arbeitsmarktsituation in der Region als „ermutigendes Zeichen, dass wir die Krise gut überstehen können“ gewertet. Der geringe Anstieg der Arbeitslosigkeit sei auch den Unternehmen zu verdanken. Dazu Paul Lehrieder: „Ich bin froh, dass die meisten unserer Betriebe trotz dieser schweren Wirtschaftkrise so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten und sogar neue Jobs schaffen. Diese verantwortungsvolle Verhalten lohnt sich: Wer im kommenden Aufschwung auf seine bewährten und qualifizierten Fachkräfte zurückgreifen kann, wird einen Wettbewerbsvorteil haben.“ In der jetzigen Situation mache sich auch das Krisenmanagement der unionsgeführten Bundes– und Staatsregierung bezahlt. Lehrieder: „Wir haben in Berlin und München entschlossen gegen die Krise gehandelt und damit den Grundstein gelegt, dass Deutschland schnell aus der Krise heraus kommt.“ Im August ist die Arbeitslosigkeit in der Stadt Würzburg um 6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Trotz der Wirtschaftskrise fiel der Anstieg damit geringer aus, als erwartet.

 

Am 1. September hat auch das neue Ausbildungsjahr begonnen: Die CSU im Landkreis Würzburg bedankt sich bei allen Unternehmen, die trotz der Wirtschaftskrise neue Auszubildende eingestellt haben. CSU-Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder: „Viele Unternehmen in unserer Region bilden trotz der Krise weiterhin aus. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es nicht selbstverständlich, in die Ausbildung zu investieren. Doch diese Investitionen lohnen sich.“ Trotz der Schwere der Wirtschaftskrise hat sich der Lehrstellenmarkt in der Region Würzburg gut entwickelt.

 

Gerade in der Krise zeigt sich, dass die duale Ausbildung für die Region von entscheidender Bedeutung ist. „Gut ausgebildete Handwerker, Facharbeiter oder Kaufleute sind für unsere Region lebenswichtig. Nur wenn die Unternehmen bei uns gut ausgebildete Fachkräfte finden, bleiben Arbeitsplätze erhalten und es entstehen neue“, sagt der CSU-Bundestags-kandidat Paul Lehrieder, MdB. Um die duale Ausbildung zu stärken, investiert der Freistaat bis 2013 rund 80 Millionen Euro aus Landesmitteln sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds für die Lehrstellensuche und die individuelle Begleitung von Auszubildenden. Dazu gehören etwa Mobilitätshilfen, Hilfen für Jugendliche mit Migrationshintergrund durch Jugendsozialarbeit und Mittel für Auszubildende, die von Firmeninsolvenzen betroffen sind.

 

 

04. September 2009

Hautnah: Paul Lehrieder erlebt den Alltag im Pflegeheim

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Freudig begrüßte Klaus Menke, der Geschäftsführer des Alten- und Pflegeheims St. Aurelia, den Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder, welcher für einen Tag den Alltag in der Pflege kennenlernen wollte.

Nach der Begrüßung ging es aber sofort an die Arbeit: Um 6.30 Uhr erst mal die Bewohner wecken, beim Anziehen helfen, soweit erforderlich und dann an den Frühstückstisch. „Wer möchte Kaffee, Tee, Brötchen?“. „Wer braucht meine Hilfe?“. „Schön, dass Sie da sind, eine helfende Hand können wir immer gebrauchen“, betonte Chefin Petronella Bausenwein. Denn zu tun gibt es eine Menge im Heimalltag. Schließlich sollen die Bewohner sich hier zu Hause fühlen. Dafür tut man hier sehr viel auch außerhalb des alltäglichen Tagesablaufs: „Geschulte Therapeuten sollen bei den Bewohnern durch zahlreiche Aktivitäten mehr Freude und mehr Lebensqualität schaffen. Vorhandene Fähigkeiten werden gefördert und neue Interessen geweckt. Beim Besuch des Bundestagsabgeordneten etwa war gerade ein Chor dabei, Volkslieder einzuüben. Auch Bewegungstherapie, Feste, Ausflüge, Spieleabende, Modenschauen, regelmäßige Besuche eines Heimhundes und viele andere Aktivitäten sollen den Bewohnern das Leben abwechslungsreich gestalten. „Dieser Tag hat mich sehr beeindruckt“, so Lehrieder am Ende seiner Schicht. „Ich kenne St. Aurelia ja bereits durch viele Besuche zu offiziellen Veranstaltungen.“ Aber selbst einmal den Alltag mit zu erleben sei etwas ganz anderes. „Als Sozialpolitiker machen wir die Gesetze. Da ist es gut, auch immer wieder die Praxis zu erleben.“

Silvaner mit Stamm und Lehrieder

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„Der Silvaner der Gegend ist mit der Beste Frankens“, betonte Landtagspräsidentin Barbara Stamm. „So etwas müsste man zur Werbung in diesen Kochsendungen verwenden“, scherzte sie. Am vergangenen Wochenende besuchte die höchste Frau des Landes die Winzerhalle in Obereisenheim. Landtagspräsidentin Barbara Stamm war auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder in den Weinort gekommen um darüber zu berichten, was der Bayerische Landtag derzeit bearbeitet. Die Zusammenarbeit mit der FDP sei natürlich nicht leicht, plauderte sie aus dem Nähkästchen. „Aber insgesamt leichter, als sie es mit der SPD wäre.“

Dem konnte auch der Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder nur zustimmen: „Ich sehe das jeden Tag“, so Lehrieder. „Die Gemeinsamkeiten mit der SPD sind aufgebraucht.“

So sei zum Beispiel das Kinderschutzgesetz vom Koalitionspartner abgelehnt worden, obwohl es doch die SPD sei, die Kinderrechte in der Verfassung wolle.

„Und die Rechte unserer Kinder sind doch das Wichtigste für unsere Zukunft“, betonte Stamm. Die Landtagspräsidentin, die man auch als das soziale Gewissen Bayerns bezeichnet, vertrat die Meinung, dass „die Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts“ die Bildungspolitik sei. Auf den Einwurf, davon merke man in der Bayerischen Bildungspolitik wenig, verteidigte Stamm, etwa die Schließung kleinerer Schulen sei oft auch Schuld der betroffenen Gemeinden: „Lassen Sie sich auf neue Modelle ein“, forderte sie. Und appellierte an die Einheit der Gemeinden, weg vom eigenen Kirchturm. „Wenn jeden Tag ein Bürgermeister zur Regierung kommt und seine Schule verteidigt, kein Wunder, dass die Regierung entscheidet.“

Stamm verteidigte außerdem vehement die Einzelförderung: „Wir brauchen Eliten, den sonst wird alle Politik scheitern. Aber genauso brauchen wir gezielte Förderung schwächerer Schüler. Am Ende läuft es darauf hinaus, jeden nach seinen Fähigkeiten zu fördern.“ Außerdem plädierte Stamm für einen früheren Einsatz dieser Förderung: „Was bringt es, wenn Kinder in ihrer schwersten Zeit, der Pubertät dem größten Stress ausgesetzt sind und dann wenn sie noch spielerisch lernen, im Kindergarten nicht gefördert werden?“

 

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Kues besucht Würzburger Altenheim

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„Positiv über das Alter reden“

Seit November 2005 ist er Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Dr. Hermann Kues. „Damit sitzt er an einer Schaltstelle der Seniorenpolitik und ich bin froh, dass er meiner Einladung gefolgt ist“, begrüßte der Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder stolz seinen Kabinettskollegen. Kues besuchte das Würzburger Nikolausheim der Stiftung Bürgerspital. Nach seinem Rundgang, bei dem er sich sehr beeindruckt zeigte, ging er gleich in medias res: „Wir müssen positiv über das Alter reden“, forderte er. Denn das Alter sei heute eine neue Lebensphase. „Wer heute Erfahrung aussortiert, hat selber schuld“, kritisierte er. Vor allem angesichts des Fachkräftemangels könne sich das keiner mehr leisten. Aber was ist nach der beruflich aktiven Phase? Auch dann seien alte Menschen eben noch nicht „altes Eisen“. Angesichts einer immer älter, aber auch aktiver werdenden Bevölkerung müsse man  über Möglichkeiten nachdenken, wie diese Lebensphase auch für die Gesellschaft positiv gestaltet werden könnte. „Ältere Menschen haben viele Fähigkeiten, die sie der Gesellschaft auch gerne zur Verfügung stellen. Man muss nur nachfragen.“